„Alles muss man selber machen“ ist ein flüssig zu lesendes Überblicksbuch. Dass Wimmer eine dezidiert linke Perspektive einnimmt, braucht bei Verlag und Thema nicht erwähnt zu werden. Doch auch wer politisch anders tickt als der Autor, bekommt bei der Lektüre Lust auf mehr:
Haziran Zeller, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 26.02.2026
„Es ist ein staunendes Lesen, das Wimmers Buch evoziert.“
Simon Nagy, nd.Der Tag vom 24.12.2025
„Ein spannendes, dichtes Buch, das man beim Lesen kaum aus der Hand legen möchte.“
Netzwerk für Kommunalismus
„Das Buch zeigt: Selbstorganisierung kann in vielen Bereichen besser und weitreichender funktionieren, als wir es uns üblicherweise zu denken erlauben. Allein schon für diese Erweiterung der demokratischen Vorstellungskraft lohnt sich die Lektüre
Constantin Hühn, Deutschlandfunk vom 15.12.2025
Mit grosser Detailkenntnis entfaltet […] Christopher Wimmer die Geschichte der basisdemokratischen Organisationsform der Rätedemokratie, von der Pariser Kommune bis Rojava.“
Till Hahn, WOZ vom 24.02.2026
ALLES MUSS MAN SELBER MACHEN.
Zur Geschichte der Rätebewegungen, von der Pariser Kommune bis Rojava
Dietz Verlag, Broschur,
320 Seiten
Klappentext
»Alles muss man selber machen« ist ein Buch über Menschen, die sagen: So kann es nicht weitergehen – wir nehmen unser Schicksal selbst in die Hand. Ob in den Straßen von Paris 1871, den Fabriken Petrograds 1917, den Städten und Dörfern Nordsyriens oder im Urwald von Chiapas – überall entstanden im Zuge von sozialen Konflikten und Aufständen Räte: Selbstorganisierte Zusammenschlüsse in allen gesellschaftlichen Bereichen, die nicht nur protestieren, sondern beginnen, das gesamte Leben neu zu gestalten.
Christopher Wimmer erzählt in lebendigen Szenen, wie solche Bewegungen entstehen, wie sie funktionieren – und woran sie oft auch scheitern. Er zeigt an unterschiedlichen historischen Beispielen, wie Menschen Schulen und Krankenhäuser selbst verwalten, wie sie Entscheidungen im Kollektiv treffen, Güter verteilen, Streit schlichten, sich verteidigen – ohne zentrale Regierung oder Staat. Dieses Buch bringt Geschichte zum Sprechen: mit Geschichten von Mut, Hoffnung, aber auch Niederlagen. Es fragt, was wir von den Rätebewegungen vergangener und heutiger Tage lernen können – für eine selbstverwaltete und demokratische Gesellschaft, die nicht nur auf dem Papier steht, sondern im Alltag gelebt wird.
Hintergrundinformationen
- Podcast „Kunst der Freiheit“ mit Benjamin-Immanuel Hoff zu „Alles muss man selber machen“
- Buchkritik im Deutschlandfunk vom 15.12.2025
- Video von „leftvsion“ über die Lage in Rojava Anfang 2026

