Vom Schlag des Schmetterlings

Kampuchea” von Patrick Deville ist kein Reisebericht, keine Reportage und kein Geschichtsbuch. Im rasanten Zickzack bewegt sich der Roman kaleidoskopisch zwischen starken Naturbildern, beklemmenden Schilderungen der Verbrechen der Roten Khmer und zwischenmenschlichen Begegnungen, in denen Fragen von Identität und Herkunft verhandelt werden.
Rezension erschienen in Südostasien 01/2019

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Schöner Leben ohne Cops

Erschienen auf Supernova.

In Berlin findet aktuell wieder einmal der »Europäische Polizeikongress« statt. Dabei treffen sich Vertreter*innen der Polizei und Sicherheitsbehörden mit Politiker*innen und Fachleuten. Horst Seehofer wird ebenso am Start sein wie die Sympathieträger Boris Palmer und der Chefredakteur der »Bild« Julian Reichelt. Doch was spricht dagegen, wenn sich die Polizei, unser »Freund und Helfer«, zum Kaffeeklatsch trifft?

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Krieg ohne Ende – Die vietnamesische Erinnerungspolitik lässt Lücken

43 Jahre nach seinem Ende ist der Vietnamkrieg dort, wo er ausgetragen wurde, noch immer allgegenwärtig. Allein die Spätfolgen des hochgiftigen Pestizids Agent Orange betreffen nach wie vor viele tausende Menschen. Die offizielle Erinnerungspolitik der bis heute regierenden Kommunistischen Partei bemüht vor allem das Narrativ vom heroischen Befreiungskrieg. Doch gerade in Südvietnam wird das der Realität vieler Kriegsopfer nicht gerecht.
Erschienen in Iz3W 370 „Krieg ohne Ende – Die vietnamesische Erinnerungspolitik lässt Lücken“ weiterlesen